DIE PHYSIOLOGIE DES SEHENS

DIE KLARE SICHT...

ist für uns so lange natürlich, bis wir darauf aufmerksam werden, daß unsere Augen immer öfter tränen, ermüden und die bis dahin klaren Linien eines Bildes sich verwischen.

Bei Nutzung der Vorteile der unser alltägliches Leben und Arbeit unterstützenden elektronischen Geräte nehmen wir nicht wahr, wie sehr diese unseren Körper und vor allem unsere Augen überlasten.


Sehschwäche - abgesehen von vererbten oder erworbenen organischen Abweichungen - ist ein typisches Krankheitsbild unserer Zivilisation. Seelische Belastungen, Stress, erzwungene Überlastung der Augen, zu wenig Ruhe, zu wenig Schlaf wirken im Laufe der Zeit schädigend auf ein bei Geburt noch gutes Sehvermögen.

80% aller aus unserer Umgebung ankommenden Informationen gelangen über die Augen ins Gehirn, die Wichtigkeit dieser Aussage wird uns erst dann klar, wenn wir ein Nachlassen der Sehschärfe feststellen.

DIE PHYSIOLOGIE DES SEHENS

Sehen ist ein außergewöhnlich komplexer Vorgang. Die das Auge treffenden Lichtstrahlen durchbrechen mit hoher Geschwindigkeit die Hornhaut. Sie brechen sich an der Biegung der Augenlinse und gelangen durch den Glaskörper bis zur Netzhaut am Augenhintergrund, wo sie den Sehfleck erreichen. An dieser etwa 1,5-2nmm großen Stelle etsteht die Scharfsicht.

Die Impulse der hier fokusierten Lichtstrahlen werden von den lichtempfindlichen Rezeptoren in biochemische Informationen umgewandelt, welche durch den Sehnerv in des Sehzentrum des Gehirns gelangen. Diese Informationen werden hier zusammengefaßt und als scharfes Bild wahrgenommen. (Grafik 1.)

Bei Kurzsichtigkeit erreichen die Lichtstrahlen vor dem Sehfleck fokusiert die Stelle der Scharfsicht. (Grafik 2.)


Bei Weitsicht bündeln sich die Lichtstrahlen hinter dem Sehfleck, sie "laufen" über die Stelle der Scharfsicht "hinaus".(Grafik 3.)


Um zu sehen, was sich genau vor unseren Augen befindet, müssen wir das gesamte Bild "abtasten". Dies geschieht durch Hin- und Herbewegung der Augäpfel, mit kleinen Sprüngen, so daß von verschiedenen Punkten des Bildes die die Informationen weiterleitenden Lichtstrahlen in die Augen gelangen.
Unter normalen Umständen geschieht die springende Hin- und Herbewegung der Augen 50 Mal in der Sekunde. Die Sehschärfe hängt von der Geschwindigkeit der Sprünge ab.

Im Falle eines neuen Gegenstandes, welcher in unser Gesichtsfeld gelangt, bewegt das Gehirn den Fokus des Auges vor und zurück, so lange, bis die optimale Schärfe erreicht wird. Sofern dies nicht gelingt, läßt es die Augenmuskeln in der Start-Situation, was eine unscharfe Sicht bewirkt. Dies wird in der Mehrheit der Fälle von erschlafften, bequem gewordenen Augenmuskeln verursacht.
Die Augen benötigen ein ständiges Training, eine Abwechslung im Rhythmus zwischen Erschlaffung und Spannung. Das am weitesten verbreitete Mittel zur Korrektur der Sehschwäche ist die Brille, welche das Auge anstelle des sowieso faulen Augenmuskels fokusiert.
Zu Beginn des Jahrhunderts hat der amerikanische Arzt Dr.Bates bewiesen, daß die normale Funktion des Auges wiederhergestellt werden kann.
Spezialisten empfehlen weltweit anerkannte Augen-Trainings
(nach Koplakov oder Schneider), die aber wegen eines Mangels an Zeit, Willenskraft und Geduld nur von Wenigen angewendet werden.



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